Das Monsanto Tribunal ist eine internationale Bürgerinitiative, deren Ziel es ist, Monsanto für Menschenrechtsverletzungen und Ökozid zu belangen. Bekannte Richter haben Zeugenberichte von Opfern und Experten angehört. Sie gaben darauffolgend ein Rechtsgutachten der Vorgehensweise des Internationalen Gerichtshofs folgend bekannt (am 18.April 2017 in Den Haag).

Sie kamen zu dem Schluss, dass Monsanto´s Handlungen einen negativen Einfluss auf fundamentale Menschenrechte haben. Zudem seien bessere Verordnungen notwendig, um die Opfer multinationaler Unternehmen zu schützen. Schlussendlich sollte das internationale Recht für einen besseren Schutz der Umwelt ausgebaut werden und den Tatbestand des Ökozids miteinbeziehen. Jetzt ist es an uns, der Zivilgesellschaft, die Ergebnisse des Monsanto Tribunals zu verbreiten und diese essentiellen Veränderungen voranzutreiben.

Weitere Informationen unten zu den Themen:

Françoise Tulkens, Vorstand des Monsanto Tribunals, erklärt die Wichtigkeit des Rechtsgutachtens vom Monsanto Tribunal (Englisch und Französisch).


Parallel zu den Anhörungen am Monsanto Tribunal (Den Haag, Oktober 2016), fand eine People's Assembly statt, um Strategien zu diskutieren, sich den von der industriellen Landwirtschaft verursachten Problemen entgegenzustellen. Es ergab sich die Möglichkeit für die Bewegungen aus aller Welt, zusammenzukommen und eine nachhaltige Zukunft zu planen. Beide Initiativen erhielten gewaltige Unterstützung von berühmten "Botschaftern" wie Manu Chao, Renate Künast oder Konstantin Wecker.

 

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